Der Gender-Pay-Gap steigt zusammen mit der beruflichen Qualifikation
Brutto-Stundenlöhne von Frauen und Männern im Jahr 2023 in Berlin nach höchstem beruflichen Ausbildungsabschluss
Der Gender-Pay-Gap steigt mit der beruflichen Qualifikation und dem daran gebundenen Lohn-Niveau – und zwar sowohl bei Ausbildungsberufen als auch bei den akademischen Abschlüssen.
Bei Vollzeitbeschäftigten liegt die Spanne zwischen 3,4 Prozent und 23,3 Prozent, die Männer brutto mehr verdienen als Frauen. In Teilzeit verdienen die Berliner Männer teilweise weniger als die Frauen, bei den höheren akademischen Abschlüssen jedoch mehr. Die insgesamt größte Lücke klafft bei Teilzeitbeschäftigten mit Promotion oder Habilitation: hier gehen die Männer im Schnitt mit 26,2 Prozent mehr nach Hause.
Mit einem Bachelor-Abschluss in Teilzeit zu arbeiten, scheint laut der Daten keine gute Idee zu sein: Während die Stundenlöhne in Vollzeit zwischen 25,87 Euro bei den Frauen und 31,15 Euro bei den Männern liegen, verdienen beide Geschlechter in Teilzeit lediglich um die 21 Euro.