Die Zahl der Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund in den Gesundheits- und Pflegeberufen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Anteil der Pflegekräfte mit Migrationshintergrund ist zwischen 2013 und 2019 in der Gesundheits- und Krankenpflege um rund 5 Prozentpunkte gestiegen und in der Altenpflege um 6 Prozentpunkte. Dies entspricht im Wesentlichen der Entwicklung bei den Erwerbstätigen insgesamt. Auffällig ist jedoch: In der Gesundheits- und Krankenpflege hat sich die Zahl der selbst zugewanderten Ausländerinnen und Ausländer in sechs Jahren verdoppelt; in der Altenpflege ist sie sogar um 120 Prozent gestiegen. Dabei waren in der Altenpflege schon vor sechs Jahren überdurchschnittlich viele Zugewanderte beschäftigt. Angesichts der für diesen Sektor aus guten Gründen besonders hohen Zugangshürden ist das ein beachtlicher Zuwachs.