Männer dominieren im verarbeitenden Gewerbe, Frauen im Sozial- und Gesundheitswesen
Frauen- und Männeranteil an den sozialversicherten Beschäftigten im Land Bremen (in Prozent) (Stichtag 30.06.2025)
Alternativtext: Horizontales Balkendiagramm zum Frauen- und Männeranteil unter den sozialversicherten Beschäftigten in verschiedenen Wirtschaftsbereichen im Land Bremen zum 30. Juni 2025.
Die höchsten Frauenanteile finden sich im Gesundheitswesen mit 80 Prozent sowie in Heimen und Sozialwesen mit 70,2 Prozent und in Erziehung und Unterricht mit 68,2 Prozent. Ebenfalls mehrheitlich weiblich geprägt sind die öffentliche Verwaltung (65,5 Prozent), der Einzelhandel (64,4 Prozent) sowie wirtschaftliche und sonstige Dienstleistungen (57,6 Prozent).
Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis zeigt sich in Kunst und Unterhaltung mit jeweils 50 Prozent Frauen und Männern. Auch im Grundstücks- und Wohnungswesen (49,1 Prozent Frauen), im Gastgewerbe (48,6 Prozent) sowie bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 47,8 Prozent) liegen die Anteile nahe beieinander.
Männer dominieren vor allem in industriellen und handwerklichen Branchen. Die höchsten Männeranteile weisen das Baugewerbe mit 86,1 Prozent, die Metall-, Elektro- und Stahlindustrie mit 84,6 Prozent sowie die Arbeitnehmerüberlassung mit 79,7 Prozent auf. Auch in den Bereichen Verkehr und Lagerei, Energieversorgung (75,1 Prozent) sowie der Herstellung von Vorleistungsgütern (73,7 Prozent) arbeiten deutlich mehr Männer als Frauen.
Über alle Branchen hinweg beträgt der Frauenanteil 44,1 Prozent, der Männeranteil 55,9 Prozent.
Die Grafik verdeutlicht eine starke geschlechtsspezifische Verteilung der Beschäftigung: Frauen arbeiten besonders häufig im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, während Männer vor allem im verarbeitenden Gewerbe, in technischen Berufen und im Baugewerbe vertreten sind.