Dies ist eine weitere Visualisierung der Tabelle https://datawrapper.dwcdn.net/Q53MN bzw. https://www.datawrapper.de/_/Q53MN (siehe die dortigen Quellenangaben und Definitionen zu der genannten Tabelle; vgl. außerdem die dortige Visualisierung eines Teils der Bevökerungszahlen: https://datawrapper.dwcdn.net/avAKV bzw. https://www.datawrapper.de/_/avAKV und dort eine Visualisierung weiterer Daten dieser Tabelle: https://datawrapper.dwcdn.net/LeKce bzw. https://www.datawrapper.de/_/LeKce).
Zusätzlich zu den in der Tabelle Q53MN genannten Zahlen sind hier die Ergebnisse verschiedener eigener Berechnungen hinzugekommen. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß Zeile 6 die rechnerische Differenz zwischen Zeile 4 und 5 (also den Unterschied zwischen der Zahl der Erwerbstätigen nach Inländer- und Inlandskonzept) darstellt, Tabelle Q53MN dagegen den amtlich veröffentlichten PendlerInnen-Saldo. Bei Werte sind aber definitorisch gleich und können also allenfalls durch Rundungsdifferenzen von einander abweichen. Im dargestellten Zeitraum gibt es keine Abweichungen.
Hinsichtlich des PendlerInnen-Saldos ist zu beachten, daß dieser 1991 (und 1992) negativ war. Es handelte es sich also zunächst (von 1991 zu 1992 zu 1993 [Null]) um eine Verkleinerung des negativen Saldos; bei Vergleich mit dem negativen Ausgangswert von 1991 erscheint daher das Wachstum des positiven Saldos seit 1994 weiterhin als negativer Wert. – Nämlich weiterhin als Abnahme des ursprünglich negativen Saldos. (Zum Beispiel sind 203 [die Veränderung von 1991 zu 2001] in der Tat 332,8 % von 61 [= der Wert von 1991]; da 61 aber ein negatives Saldo war, ergibt sich gemäß der Formel für die Prozentrechnung ein negatives prozentuales Wachstum des ursprünglich negativen Saldos: W x 100 / G = p bzw. 203 x 100 / -61 = -332,8 %. Das ursprünglich negative Saldo verkleinerte sich also um 332,8 % und wurde dadurch positiv. [Der negative Prozentsatz drückt eine Verkleinerung aus; ein positiver Prozentsatz würde dagegen eine Vergrößerung ausdrücken.])
Hinsichtlich der Bevölkerungszahlen des Mikrozensus und der Bevölkerungsfortschreibung ist zu beachten, daß die Veränderung von 2010 zu 2011 vor allem ein Effekt des Zensus 2011 ist (und nicht etwa ein tatsächliches, plötzliches Sinken der Bevölkerungszahl in so großem Ausmaß). Die Bevölkerungszahlen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sind dagegen für die Zeit vor 2011 anhand des Zensus 2011 rückwirkend korrigiert, sodaß es bei diesen von 2010 zu 2011 nur eine deutlich kleinere Veränderung gibt.
Hinsichtlich des Mikrozensus ist für die Veränderung von 2016 zu 2017 zu beachten, daß im Rahmen der verwendeten Zeitreihe die Bevölkerung und die Erwerbstätigen in sog. Gemeinschaftsunterkünften (Pflegeheime etc.) seit 2017 nicht mehr erfaßt werden.
Die vollzeitäquivalenten Erwerbstätigen (1991 - 2019; Zahlen für 2020 und 2021 liegen noch nicht vor), sind die Erwerbstätigen, die es gäbe, wenn das gesamt-gesellschaftliche Erwerbsarbeitsvolumen genauso hoch wäre, wie festgestellt, aber – anders als tatsächlich der Fall – ausschließlich auf Vollzeit-Erwerbstätige verteilt würde. Sie zu berechnen, schaltet den verzerrenden Effekt einer schwankenden Teilzeitquote auf die Gesamtzahl der Erwerbstätigen aus.
Hinsichtlich der Zahlen der Erwerbstätigen und der Erwerbsarbeitszeiten für 2020 und 2021 ist – auch in Bezug auf die Veränderungen über längere Zeiträume hinweg (z.B. 1991 bis 2021) – zu beachten, daß die Zahlen für 2020 und 2021 von der Covid-19-Pandemie beeinflußt sind und eventutell die Zahlen für 2019 aussagekräftiger sind (siehe dazu folgende Abwandlung der hiesiegen Darstellung: https://datawrapper.dwcdn.net/sSs6F bzw. https://www.datawrapper.de/_/sSs6F).