Der Gender-Pay-Gap steigt mit dem Anforderungsniveau der Beschäftigung
Brutto-Stundenlöhne von Frauen und Männern im Jahr 2022 in Berlin nach Anforderungsniveau
Ob Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung: Je höher die Anforderung, desto größer der Gender-Pay-Gap zu Gunsten der Männer. Deutlichste Ausnahme: Männliche Fachkräfte in Teilzeit verdienen im Schnitt 12,2 Prozent weniger als weibliche Fachkräfte.
Die größten Lücken klaffen zwischen vollzeitbeschäftigten Spezialist:innen, bei denen die Männer einen 18 Prozent höheren Brutto-Stundenlohn erhalten, sowie bei Expert:innen. Hier verdienen die Männer sogar 21 Prozent mehr pro Stunde. Bei den Teilzeitbeschäftigten ist die Verdienstlücke mit „nur“ 8 Prozent (Spezialist:innen) bzw. 9 Prozent (Expert:innen) geringer.